Geschichte und Geschichten der Dresdner und sächsischen Stromerzeugung

Strombuch_001kleinClaus Mißbach

2015, Herausgeber: DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH und DREWAG NETZ GmbH, Gesamtherstellung: Dresdner Verlag
Festeinband mit Schutzumschlag, 344 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und dem Reprint eines Würfelspieles von 1930
ohne ISBN

10,00 € (erhältlich im DREWAG-Treff)

Leseprobe

48 Jahre Wartezeit?
1971 untersuchten Fachleute der TU Dresden die Dynamik des Drehwerk-Antriebs am Drehkran der Verladebrücke. Dort kam es jährlich mindestens zu einem Bruch der hochbeanspruchten Ritzelwelle – trotz des Einsatzes so genannten Kältestahls, wie er bei Hafenkränen im Norden Sibiriens Verwendung fand. Das folgende TU-Gutachten war eine wesentliche Vorleistung für die notwendige Sanierung. Bei den Verhandlungen mit dem Kranhersteller wurde 2018 (!) als Sanierungs-Zeitpunkt genannt. Begründung: Die Instandhaltung und Erneuerung der weltweit exportierten Hafen- und Werftkrane sei dringender. Durch das Gutachten und dessen Nutzung durch den Kranhersteller auch für andere Aufträge erfolgte die Sanierung dann nicht erst nach fast 50 Jahren, sondern „schon“ nach 13 Jahren – 1984.